Seit 1852 die Hauptstadt von Lanzarote und mit fast 40.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel und auch Verwaltungssitz. Der Name Arrecife leitet sich von "Riff" ab, was auf die Korallenbänke zurückzuführen ist, die an dieser Stelle der Küste vorgelagert sind.
Als sich die Hochseefischerei noch lohnte, lag im Hafen von Arrecife die größte Fischereiflotte der Kanarischen Inseln.
Hier steht auch das einzige Hochhaus der Insel. Das ehemalige Gran Hotel mit 15 Stockwerken. Inzwischen runtergewirtschaftet, abgebrannt und hin- und herverkauft, weiß man nicht so recht, was man damit machen soll.
Arrieta ist ein etwas abgeschiedenes, hübsches und relativ ruhiges Küstendorf mit noch gemäßigtem Tourismus.
Dort steht das wohl auffälligste Haus der Insel. Eine rot-blau-weiße Villa mit kleinen Holzbalkonen und einem für Lanzarote ungewöhnlichem Dach.
In dem von einem nach Argentinien ausgewanderten Lanzaroteño gebauten Gebäude war zeitweise das Afrikanische Museum untergebracht.
Etwa 8 km nordöstlich von Arrecife liegt die Urbanización Costa Teguise. Ausschließlich auf den Tourismus zugeschnitten, finden sich hier nur Hotels, Bungalow- und Apartmentanlagen sowie die dazugehörigen Einkaufszentren und entsprechende gastronomische Einrichtungen.
Sehenswert ist die Garten- und Schwimmbadanlage des Fünfsterne-Hotels Las Salinas.
Im "Tal der tausend Palmen" gelegen, ist die Umgebung von Haria gegenüber anderen Gebieten vergleichsweise fruchtbar und grün.
Gemütlich und schattig ist die Plaza León y Castillo im Zentrum des Ortes mit ihren Eukalyptus- und Lorbeerbäumen.
Von dem oberhalb des Ortes gelegenen Mirador de Haria betrachtet, erinnert Haria eher an eine afrikanische Oase.
An der Nordspitze der Insel liegt etwas abgeschieden das Küstenörtchen Orzola.
Ein hübscher und (zumindest abends) ruhiger Ort mit einigen guten Restaurants und wenigen Übernachtungsmöglichkeiten.
Von hier verkehrt täglich um 10.00, 12.00 und 17.00 Uhr das Fährboot nach La Graciosa.
Deswegen sind tagsüber die Parkplätze am Hafen gut belegt.
Der ehemalige Fischerort konnte trotz der Touristenströme seine beschauliche Atmosphäre bewahren.
An der Uferpromenade gibt es einige Geschäfte, gemütliche Restaurants und Cafés.
Vom Hafen geht mehrmals täglich die Fähre nach Fuerteventura. Einige Kilometer östlich liegen die bekannten Papageien-Strände.
Puerto del Carmen ist Lanzarotes größtes Urlaubsgebiet und bietet über 6 km Sandstrände. An der langen Uferpromenade findet man Ladengeschäfte, Restaurants, Wechselstuben, Autovermietungen und ähnliches ohne Ende. Zur Meerseite hin wurde die Strandstraße sehr aufwendig und ansprechend mit Palmen und blühenden Pflanzen angelegt.
Im alten Dorfkern am Hafen kann man abends den Einheimischen beim Boule-Spiel zusehen.
TeguiseDie ehemalige Inselhauptstadt ist auch die älteste Stadt der Kanarischen Inseln. Der Ortskern steht unter Denkmalschutz. Neben einigen historischen Gebäuden fällt besonders die für Lanzarote ungewöhnliche Kirche mit ihrem Turm aus rotem Backstein auf.
Neben dem sonntäglichen Floh- und Bauernmarkt auf einem der schönsten Marktplätze Lanzarotes ist Teguise auch für die Herstellung der Timple, der kanarischen Klein-Gitarre, bekannt.
In ein weites Tal gebettet ist Yaiza eines der hübschesten Orte Lanzarotes.
Mit seinen gepflegten Häusern, den schön angelegten Straßen und Plätzen und der augenfälligen Sauberkeit gewann Yaiza schon mehrmals die Wahl als schönstes Dorf Spaniens.
In zwei ehemaligen Bauernhöfen ist das bekannte Restaurant "La Era" untergebracht. Nach alten Vorlagen restauriert, wird hier die typisch kanarische Küche geboten.