
Die Kanarischen Inseln sind eine zu Spanien gehörende Inselgruppe vulkanischen Ursprungs im Atlantik.
Lanzarote, von Feuer und Wasser gestaltet, ist die nordöstlichste, seltsamste, ursprünglichste und für mich die beeindruckenste Insel des Archipels. Mehr als ein Drittel der Insel ist bedeckt mit Lava, Tuff, Schlacken und vulkanischem Sand. Die erkalteten Lavaströme scheinen noch zu fließen und im Nationalpark Timanfaya, wo die Feuerberge stehen, liegen "Mondlandschaften".
Schwarze Felder und weiße Häuser mit grünen oder blauen Fenstern und Türen bestimmen das Landschaftsbild.
Die viertgrößte der Kanarischen Inseln, erstreckt sich 115 Kilometer entfernt vor der Nordwestküste Afrikas von der Punta de Papagayo im Süden bis zur Punta Fariones im Norden über eine Länge von 62 Kilometern, die Breite beträgt 21 Kilometer. Auf einer Fläche von ca. 800 Quadratkilometern leben etwa 60.000 Einwohner, die Hälfte davon in der Hauptstadt Arrecife.
Im Westen und Norden der Insel fällt die Küste schroff ab, während an der Ost- und Südküste weite Strände liegen, die gute Bade- und Wassersportmöglichkeiten bieten.
Die höchste Erhebung Lanzarotes ist der Peñas del Chache im Norden mit 671 Metern und der Atalaya im Süden mit 608 Metern.
Auf der Insel des ewigen Frühlings fallen durchschnittlich 135 Millimeter Niederschläge im Jahr, vorwiegend in den Monaten April und November. Die Lufttemperaturen liegen zwischen 16º und 22º C, die Wassertemperaturen ganzjährig zwischen 18º und 23º C.
Das Gesicht der Insel, die Bauweise und die Architektur wurde wesentlich von dem Inselkünstler César Manrique beeinflusst.
Die herbe, karge und zum Teil einsame Insel ist nicht jedermanns Sache. Ein Inselbewohner sagte mal zu mir. "Wer einmal auf Lanzarote war, kommt immer wieder. Oder niemals mehr".